GET A GRIP ON YOURSELF
„Wer sich im Griff hat, lässt sich nicht provozieren."
Ein praxiserprobtes Präventionsprogramm für Schulen – speziell entwickelt für die Herausforderungen des schulischen Alltags. Jugendliche lernen, in Provokationssituationen souverän zu bleiben und Konflikte gewaltfrei zu lösen.
Vier Prinzipien – ein Ziel: Selbstkontrolle in Provokationssituationen
Drei aufeinander aufbauende Module plus begleitendes Lehrkräfte-Modul
In diesem Modul erfolgt eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Gewaltformen sowie deren weitreichenden rechtlichen, finanziellen, sozialen und psychologischen Folgen. Durch die Analyse der Perspektiven von Tätern, Opfern und dem sozialen Umfeld wird ein Reflexionsprozess angestoßen, der die Empathiefähigkeit stärkt. Die Teilnehmenden erkennen, dass Gewalt kein Zeichen von Stärke, sondern von Kontrollverlust ist – und dass gewaltfreie Handlungsoptionen nicht nur möglich, sondern erstrebenswert sind.
Im Mittelpunkt steht die Klasse als soziale Einheit. Durch strukturierte gruppendynamische Interventionen werden zentrale Kooperations- und Kohäsionsfähigkeiten erprobt: Agiert die Gruppe kollektiv und zielorientiert? Können prosoziale Körpersignale – wie Blickkontakt und räumliche Nähe – als Ausdruck gegenseitiger Akzeptanz zugelassen werden? Gelingt es, durch angeleiteten Körperkontakt gegenseitiges Vertrauen aufzubauen? Ziel ist eine stabile, wertschätzende Gruppenstruktur als Grundlage für konstruktive Konfliktbewältigung.
Dieses Kernmodul bildet den entscheidenden Prüfstein der gesamten Intervention. Unter simuliertem Belastungsdruck wird die Verhaltensstabilität der Teilnehmenden systematisch erprobt – und damit sichtbar, ob die vermittelten Kompetenzen zur eigenständigen, gewaltfreien Konfliktlösung im Schulalltag tatsächlich transferierbar sind. Die erzielten Ergebnisse liefern dabei nicht nur eine fundierte Einschätzung des individuellen Entwicklungsstands, sondern bilden zugleich die Grundlage für gezielte pädagogische Anschlussmaßnahmen.
Parallel zum Schülerprogramm werden Lehrerinnen und Lehrer für die Themen Provokation, Deeskalation und Klassenklima sensibilisiert. Die nachhaltige Wirkung des GRIP-Systems hängt maßgeblich davon ab, dass verschiedene Akteure im schulischen und außerschulischen Umfeld das Prinzip kennen und aktiv unterstützen – darunter Schulsozialarbeit, Ethiklehrkräfte sowie religiöse Akteure. Nur durch diese gemeinsame Einbindung entfaltet das Programm seine volle systemische Wirkung.
Das GRIP-SYSTEM™ wird direkt an Ihrer Schule durchgeführt. Dauer, Inhalt und Methodik werden individuell auf Ihre Klassen und Rahmenbedingungen abgestimmt.
Bilder aus dem GRIP-SYSTEM™ Einsatz an Schulen
Ergebnisse aus 10 Schulklassen mit über 300 Teilnehmenden 2026
„Die Projekttage an dieser Schule zeigen eindrücklich: Prävention wirkt – wenn sie praxisnah, respektvoll und auf Augenhöhe vermittelt wird."
Aus dem Abschlussbericht 2026
Für das Schuljahr 2025/2026 wurde die Gewaltprävention BW über die Schule als Dienstleister im Rahmen der Personalausgabenbudgetierung (PAP) an Schulen des Regierungspräsidiums Stuttgart mit der Umsetzung beauftragt.
Erfahrene Fachkräfte aus Prävention und Polizei
Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung, Trainer und Ausbilder für Gewaltprävention. Seit über 10 Jahren widmet er sich schwerpunktmäßig der Gewaltprävention in Baden-Württemberg. Klaus Calcara entwickelte das GRIP-SYSTEM™ und ist Urheber des gleichnamigen eingetragenen Schutzprogramms.
Kriminalhauptkommissar a.D. mit langjähriger praktischer Erfahrung im Umgang mit Konfliktsituationen. Matthias Hubl ist Trainer und Ausbilder für Gewaltprävention und bringt polizeiliche Praxis und pädagogisches Know-how in das GRIP-SYSTEM™ ein.
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